Der schnelle Aufstieg des Onlineshops Zalando

Der Onlineshop Zalando hat etwas geschafft wovon andere Internetunternehmen bislang nur träumen dürfen. Der Jahresumsatz 2010 wird in Fachkreisen auf gut 50 Millionen Euro geschätzt. Dies bedeutet ein sattes Plus von 2081,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Jeden Tag wühlen sich mehrere hunderttausend Menschen durch die Produktvielfalt. Dies ist entspannter und zugleich einfacher als viele es noch von Schnäppchenkäufen in diversen Bekleidungsgeschäften kennen. Heute verfügen die meisten Menschen über einen Internetzugang und einen PC. Damit sind die Grundvoraussetzungen zum Stöbern und Einkaufen erfüllt. Angefangen hat Zalando mit einem breiten Angebot an Schuhen. Dabei werden ausschließlich qualitativ hochwertige Marken in das eigene Programm aufgenommen. Der kostenlose Versandweg und das zeitlich lang ausgestaltete Rückgaberecht machen den Einkauf nahezu risikofrei. Das Unternehmen versucht die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Zugleich versucht Zalando, mittels erfrischender und unterhaltsamer Werbekampagnen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Bei den Verbrauchern kommen Öko-Guru und Nacktcamper einfach gut an. Das Internetportal setzt zudem auf ausreichend Transparenz. Durch genaue Produktbeschreibungen und einer Vielzahl von Fotoaufnahmen kann sich jeder Interessent zunächst einen guten Überblick über jeden Verkaufsgegenstand verschaffen. Im Hintergrund wird zunehmend junges Personal rekrutiert, um den stetigen Zuwachs von Eingangsbestellungen bewerkstelligen zu können. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 von zwei jungen Männern gegründet. Zu Beginn waren einige wenige Mitarbeiter in einer Berliner Wohnung mit den Vertragsgeschäften betraut. Heute arbeiten mehr als 150 Menschen für den boomenden Onlineriesen. Bei dem anhaltenden Erfolg blieb es nicht aus, dass die Firma weitere Bekleidungsstücke in ihr Programm aufnahm. Neben Schuhen werden heute ganze Modekollektionen für nahezu jeden Anlass angeboten. Zalando setzt damit auf das Komplettpaket. Und die Kunden bedanken sich mit regen Einkäufen, denn Schuhe allein machen noch keine Leute. Stattdessen wird die passende Garderobe gleich mit in den virtuellen Einkaufskorb gepackt. Und weil nicht nur deutsche VerbraucherInnen von dem Warenspektrum angetan sind, expandierte das Unternehmen gleich in mehrere europäische Länder. Mithin können sich nunmehr auch Engländer, Franzosen, Italiener und Niederländer an dem reichhaltigen Angebot erfreuen. Der Erfolg hat bekannte Investoren wie die Tengelmann-Firmengruppe aufmerksam werden lassen. Die Millioneneinnahmen wurden kaufmännisch genau verplant. Zuletzt vertrauten sich die Firmengründer bei der Entstehung bekannten Internetgrößen an. Niemand geringeres als die Jamba-Gründer verhalfen den beiden deutschen Jungunternehmern, mit ihren bereitgestellten Geldmitteln, zu ihrem anwachsenden Erfolg. Bis zum heutigen Tag ist diese Erfolgsgeschichte nicht zu unterbrechen. Kleider machen vielleicht eben doch Leute.

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