Der Otto Versandhandel und seine Kataloge

girl-791651_640Das größte Versandhandelsunternehmen Otto-Versand wurde im Jahr 1949 in Deutschland gegründet. Das Unternehmen ist ein Teil der von Werner Otto gegründeten Otto Group. Dieses hat sich seither in zahlreiche Tochtergesellschaften aufgespaltet beziehungsweise erweitert. 
Ein Jahr nach der Gründung (1950) erschien der erste Otto Katalog. Es gab 300 Exemplare in welchen auf 14 Seiten verschiedene Paar Schuhe präsentiert wurden. Damals bestand das Angebot von Otto nur aus Schuhen. In Laufe der Jahre breitete sich das Sortiment von Otto zunehmend aus. Heute gibt es unter den 130.000 Artikeln Gartenmöbel, Kleidung für Klein und Groß sowie Elektronik und noch vieles mehr zu entdecken. Otto führte als erster Versandhandel den Kauf auf Rechnung als Bezahlmöglichkeit ein, um den Kunden das Shoppen zu erleichtern. 
Der Otto Hauptkatalog erschien jeweils zweimal jährlich. Zum Einen gab es den Sommerkatalog (Frühjahr/Sommer) und den Winterkatalog (Herbst/Winter). Im Jahr 2005 erschienen erstmals drei Hauptkataloge in einem Jahr. Neben diesen sogenannten Hauptkatalogen gibt es bei Otto seit mehreren Jahren verschiedene Sonderkataloge, wie etwa spezielle Marken. 
Das Unternehmen Otto versuchte bereits sein Angebot in Geschäfte zu bringen. Diese Versuche scheiterten jedoch immer wieder. Und somit betreibt Otto bis heute nur den Versandhandel, aber das sehr erfolgreich. 
Seitdem Boom der Internetära zählt Otto zu den zwei erfolgreichsten Online-Händlern. 
Zu Beginn des Versandhandels Otto stellte sich der Katalog als eine der effektivsten Marketingmöglichkeiten dar. In den Katalogen werden die Produkte ins richtige Licht gesetzt und dem Kunden direkt vor Augen geführt. Die Kleidung wird an gut aussehenden Models präsentiert. Der Katalog bietet jedem Produkt jedoch maximal eine Seite. Und stellt für das Unternehmen einen hohen Kostenfaktor dar (Druck des Katalogs). 
Otto verfügt mittlerweile auch über einen großen Online Shop. Es werden dort alle Produkte auf einen Blick angeboten und es kann gezielt nach etwas gesucht werden. Zumal bietet sich die Möglichkeit eine Einsicht in den Verfügbarkeitsstatus des Produkts zu nehmen. Jedes einzelne Produkt hat dort einen größeren Raum der Präsentation. 
In Deutschland verfügen noch nicht alle Menschen über einen Internetzugang und nutzen somit die Bestellung über Katalog. Das trifft zumeist auf die ältere Generation zu. Wiederrum umgekehrt ist es mit dem Online Shop; dieser wird häufiger benutzt und ist einfacher im Bestellvorgang. 
Auch wenn das Internet heute als der neue Marketingraum gilt, ist der Katalog als Marketingmöglichkeit noch nicht völlig ersetzbar. Ein Kritikpunkt stellt jedoch die Anzahl der Kataloge dar. An diesem Punkt wäre zu überlegen, ob ein Hauptkatalog nicht ausreichend wäre.

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